Die Phasen einer App-Entwicklung

Eine neue App auf den Markt bringen – während der App-Entwicklung durchlaufen Agenturen und ihre Kunden Entwickler verschiedene Phasen. Hier sprechen Software-Spezialisten vom Software Development Life Cycle. Welches Modell dahintersteht, verraten wir im Blogbeitrag.

Projektplanung als Basis

„Einfach planlos drauflos“ geht meistens schief. Das gilt auch für die Entwicklung einer App. Um aus einer Idee eine App zu programmieren, ist eine Projektplanung unabdingbar. Verschiedene Ansätze beschreiben den Workflow einer App-Entwicklung. Einige Konzepte basieren auf dem klassischen Wasserfallmodell. Es setzt sich grob aus folgenden Phasen zusammen: Planung/Definition, Konzeption/Entwurf, Implementierung, Test und Auslieferung/Wartung. Natürlich müssen App-Entwickler und ihre Kunden vor dem Projekt festlegen, welche Phasen zum Ziel führen. Es gibt also kein Schema F, da jedes Projekt individuell ist. Dennoch sollen folgende Schritte beispielhaft einen Ablauf einer App-Entwicklung veranschaulichen.

Die erste Phase der App-Entwicklung

Der Kunde hat eine Idee für eine App. Damit wendet er sich an eine Agentur, die auf App-Entwicklung spezialisiert ist. Während eines persönlichen Gesprächs legen die beteiligten Projektpartner Grundlagen fest. Alle Ergebnisse sind im Lasten- und im Pflichtenheft festgehalten. Ersteres Dokument beschreibt, für was und wofür die App zum Einsatz kommen soll. Darunter fallen Use Cases und nicht-funktionale Anforderungen wie Performance oder Erweiterbarkeit. Das Lastenheft bildet dann die Basis für die technische Spezifikation – dem Pflichtenheft. Hier geht es darum, wie und womit eine Lösung entwickelt wird. Das detaillierte Konzept gibt Aufschluss darüber, mit welchem Aufwand das Projekt verbunden ist.

Die heiße Phase: Die Programmierung kann losgehen

Zunächst entwerfen App-Entwickler ein Konzept. Unter anderem wird dabei die grafische Oberfläche der App skizziert. Außerdem beschreibt eine Sitemap, wie die verschiedenen Seiten beziehungsweise Ansichten miteinander verknüpft sind. Dabei geht es um den Aufbau der App. Anschließend arbeiten die App-Entwickler an der Programmierung. Zwischenzeitlich finden in der Regel Abstimmungen zwischen Kunde und Agentur statt. Auf diese Weise erhalten Kunden einen Einblick in die App-Entwicklung. Hinzu kommt, dass die Programmierer dann auf Wunsch Änderungen und Korrekturen umsetzen können. Viele Agenturen geben ihren Kunden bereits zu einer frühen Entwicklungsphase Alpha- und Beta-Versionen.

Abschließende Phase

Sind alle Anforderungen erfüllt, erfolgt die finale Abnahme der App. Nach dem ganzheitlichen Betreuungsansatz begleiten Agenturen ihre Kunden darüber hinaus und übernehmen auch die Veröffentlichung der App. Nutzer können anschließend die App über verschiedene Stores herunterladen. Als letzter Schritt kommen nun die Wartung und der Support. Das heiß im Konkreten, Bugs zu beseitigen oder die App auf neue Betriebssystem-Version zu anzupassen. So stellen die App-Entwickler die Qualität sicher und sorgen dafür, dass die App funktioniert.

Weitergehende Links zu dem Thema:

https://www.dev-insider.de/wie-funktioniert-app-entwicklung-a-636322/

https://www.dev-insider.de/was-ist-der-sdlc-a-709097/

Weitere Tipps für eine erfolgreiche App-Entwicklung finden Sie hier in unserem Blog.

Bild: Adobe Stock – Copyright-Hinweis: © Sergey Peterman – stock.adobe.com