Webseiten damals und heute

Webseiten damals und heute

Farbverläufe, animierte Buttons und viel Text – so sahen Webseiten um die Jahrtausendwende aus. Verglichen mit heutigen Homepages wird schnell klar, dass sich so einiges verändert hat.

Schaut man sich Bilder von früher an, kommen zahlreiche Modesünden zu Tage: Unförmige Brillengestelle, Frisuren, und Klamotten, mit denen sich heute keiner mehr aus dem Haus traut. So etwa ist es bei Webseiten auch. Als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, sah es komplett anders aus. Inzwischen ist es erwachsen und verändert sich ständig. Was sich in der Zwischenzeit alles getan hat – wir versuchen es zusammenzufassen.

Auf den ersten Blick

Auf Webseiten aus den 1990ern Jahren war wesentlich mehr Text zu sehen, vor allem Serifenschrift. Heute bestehen Internetauftritte aus wesentlich weniger Text und mehr Bildern. Das Ziel: Medienrezipienten schnell informieren und Emotionen vermitteln. Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mit der Zeit geändert. Menschen wollen nicht mehr lange Texte am Bildschirm lesen, sondern in kurzer Zeit das erfahren, was sie interessiert.

Visitenkarten ohne Interaktion

Früher ging es im Web oft darum, Kontakte wie Telefonnummern und Adressen bereitzustellen. Sich mit einem Unternehmen direkt auf der Webseite in Verbindung zu setzen, war kaum möglich. Insgesamt wirkten Webseiten meist statisch verglichen mit den Möglichkeiten heute. Derzeit findet man auf Webseiten häufig eine Mischung aus Text, Bild, Video oder auch Audio. Je nachdem wie viel der Nutzer erfahren will, kann er selbst darüber entscheiden, welches Multimedia-Angebot er nutzen möchte.

Flash-Animationen als Trend

Rund um die Jahrtausendwende kam kaum eine Webpräsenz ohne Flash-Animationen aus. Animierte Buttons, Menüs oder Hintergrundbilder standen hoch im Kurs. Der heutige User würde diese Effekte als irritierend und störend empfinden. Zu der Zeit handelte es sich um einen großen Trend, der dank der Programmierung mit Flash möglich war. Da mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets nur selten Flash-Animationen unterstützen, kam der Trend zum Erliegen.

Heute: Responsive Design und One-Page-Design

Immer mehr Nutzer surfen mit Hilfe mobiler Endgeräte im Internet. Smartphones und Tablets haben Entwickler dazu gebracht, mobile Sites an den Start zu bringen. Stichwort: Responsive Design. Als Schnittstelle zum User erkennt ein User-Agent, von welchem Gerät jemand auf eine Webseite zugreifen möchte. Nutzt der User ein Smartphone, öffnet sich die mobile Site. Dabei handelt es sich um Webseiten, die auf mobile Geräte optimiert sind.  Auf diese Weise wird der Content dementsprechend angezeigt. Damit gehören Darstellungsprobleme der Vergangenheit an.

Ein weiterer Trend ist das One-Page-Design. Das Konzept sieht vor, dass Webseiten nur aus einer einzigen Seite bestehen. Damit scrollt der Nutzer durch die Webseite und hat sofort alle Informationen auf einen Blick vor sich. Damit können Webseitenbetreiber auf Menü und Unterpunkte verzichten.

Neue Berufsfelder

Heutzutage ist der Internetauftritt eines Unternehmens fester Bestandteil der Corporate Identity. War es früher nicht unbedingt nötig eine Website zu haben, wären heute die Folgen fatal, denn: Man wird nicht in den Suchmaschinen gefunden, man ist unsichtbar, die Kunden bleiben aus. Vor diesem Hintergrund hat sich eine ganze Branche entwickelt aus Programmierern, Webdesignern, SEO-Experten, Online-Marketing-Spezialisten und vielem mehr. Damit kann man sagen: Das Internet ist professioneller geworden und hat einige Berufe hervorgebracht.

Bild: Adobe Stock – Copyright-Hinweis: © John Rattle – stock.adobe.com

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